Sicher durch das Dickicht der Antragstellung.

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist mein „liebster Tummelplatz“ als Beraterin, aber es ist kein Selbstläufer. Wer hier erfolgreich sein will, muss die Spielregeln kennen. Hier sind die sieben häufigsten Stolpersteine:

  1. Unklare Innovationshöhe: Ihr Projekt muss technisch anspruchsvoll sein. Reine Produktpflege reicht nicht.
  2. Mangelndes Marktpotenzial: ZIM möchte sehen, dass Sie mit der Idee auch Geld verdienen können. Und den Antrag muss die Organisation stellen, die die Kosten getragen hat, das Risiko vorfinanziert und die Ergebnisse am Markt verwerten kann - das muss Ihnen die Förderstelle auch organisatorisch zutrauen, Konzept und Marktzugang sind schlüssig darzulegen.
  3. Fehlerhafte KMU-Definition: Besonders bei verflochtenen Unternehmen ist die Prüfung der Mitarbeiterzahlen und Umsätze tückisch.
  4. Projektbeginn vor Antragstellung: Wer schon angefangen hat, ist raus.
  5. Schwache Kooperationsstruktur: Bei Verbundprojekten muss die Partnerschaft ausgewogen sein.
  6. Formale Fehler: Unvollständige Unterlagen führen oft zu unnötigen Verzögerungen. Ein vergessenes "Kreuzchen" im Formular kann den Unterschied machen. Ein 4-Augen-Prinzip ist zu empfehlen.